Laura und André legen Mark gleichzeitig ihre Hand auf den Unterarm. Beide haben wohl zielsicher den neuen Erotik-Knigge auswendig gelernt. Alexa Adore weiß eben, wovon sie redet. Die Flirt-Geste zieht.
Komm mir nicht in mein Gehege, denkt sich André. Doch bevor er seinen Schlachtplan weiter ausarbeiten kann, schiebt Laura ihren wohlgewölbten Oberkörper näher an Marc heran. Der kann sein Glück kaum fassen. Kein Wunder, bei so überzeugenden Argumenten. André sieht schon, für ihn geht da nichts mehr. Hätte er bloß Kapitel 14 und 15 für Experten noch gelesen. Oder hätte er einfach auch Atomtitten!
Ein letzter Versuch, sonst wird der Abend wieder alleine enden. Immer diese Hetero-Bars. „Laura… da ist doch echt Platz für uns beide“, versucht er die Sexbombe zu überzeugen. Aber er ist so chancenlos wie die Mücke, die Richtung Heizstrahler fliegt. BRZZZ! Weg ist die Mücke. André ist raus. Laura ist eben HOT – und Marc stockhetero.
Sie blickt Marc tief in die Augen. Der kann aber dieselben nicht von Lauras Augen losreißen. Sanft legt sie ihre Hand nun auf Marcs Oberschenkel. Seine Reaktion ist nicht zu übersehen. Hastig versucht er vom Barhocker herunter zu kommen: „Laura, kommm.. lassss uns nach Hauusse geh-“ Und kotzt in ihr Dekolleté. Sie schubst ihn weg, direkt in Andrés Arme, der dann die restlichen 2,5 Bier abbekommt. Ekelhaft! EKELHAFT! André kann es nicht fassen. WIE EKELHAFT! Die Leute kotzen ja nicht mal beim Blutspenden! Pfui! PFUI!
André rennt raus, springt in sein Auto und braust davon. Die Sexbombe nimmt er bestimmt nicht mit. Jetzt, wo sies vermiest hat. NIE IM LEBEN! 
Und auch Laura läuft frustriert nach Hause. André ist ja weg, typisch. Und mit den Männern, immer das Selbe. Trotz „D“ nur Pech. Was wollen die eigentlich mehr? Drüben geht so ne Gothic-Tussi mit nem anderem Kerl. Der sieht eigentlich ganz normal aus. Hm, hat aber ne Schnapsflasche in der Hand. Immer sind alle nur am Saufen. Pervers. Man sieht ja, was dann passiert. 

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