Jede Serie braucht ein Tier, das alle kennen und alle kennt – die einen würden es gern adoptieren, die anderen am liebsten einschläfern lassen. Ihr habt entschieden: Fips, der Dackel, spielt mit! Das genaue Abstimmungsergebnis gibt es hier.

Mit dabei:
Fips, der Dackel

Leider nicht dabei:
Kanni, das kleine lustige Kaninchen

Fips, der Dackel

Das Leben ist nicht leicht. Vor allem, wenn man knapp 80 und fast blind ist. Früher, ja früher, da konnte ich bis zur Tischkante springen. Heute mäandere ich wie eine Schlange durchs Zimmer. Meine Beine wollen nicht mehr so, wie ich will. Und ein bisschen inkontinent bin ich auch noch.
Ich bin ein armer Hund.
Ein kurzhaariger Jagddackel von edlem Geschlecht. Als Sportskanone bekannt in der Tierwelt, in den Fuchsbauten gefürchtet als gnadenlose Spürnase.
Das war einmal.
Doch versetzt Euch mal in meine Lage. Dreißig Zentimeter groß, ein Körper wie ne Leberwurst und dann auch noch mit Grauem Star bestraft.
Aber ich halte mich wacker. Meine Besitzer rechnen schon seit Jahren damit, dass ich sterbe, aber den Gefallen tue ich ihnen nicht. Mein Vorteil ist, dass ich bei jedem das Helfer-Syndrom auslöse. „Der ARME, wie süüüüüüüüß“. Das behindertes Haustier, der typische Opfertyp.
Ich kann mich halt verkaufen.
Ich bin Fips, der Dackel.
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Kanni, das kleine lustige Kaninchen

Kanni, das kleine lustige Kaninchen. Eigentlich doch ganz in braun, so sticht sein weißes Fell am kleinen Stupps-Schwanz sofort hervor. Die meiste Zeit des Tages hält er sich in kleinen, gräsernen Vorgärten von Kölner Mehrfamilienhäusern auf. Ständig muss er rennen, schließlich hat er so ziemlich vor allem angst, was sich auch nur irgendwie bewegt. Dennoch scheint er etwas faul: Wirklich wegrennen kann man das Ganze nicht bezeichnen, vielmehr hält er sicheren Abstand. Ein kurze Halbdrehung in die andere Richtung, aber mit den Augen schielt er immer noch die „Gefahr“ an. Blöde nur, dass natürlich jeder den Blicken Kannis folgen kann…
Kürzlich wurde sogar ein weiteres Kaninchen entdeckt. Kanni wirkt durch seinen Freund viel zutraulicher, läuft nicht mehr (so weit) weg… Könnte dies den endgültigen Einstieg in die Kölner Zivilisation bedeuten…?
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